Regionalverkehr Alb-Bodensee: Tarifabschluss erreicht
Die Verhandlungen zur Entgeltrunde und zur Übernahme des Beschäftigungssicherungstarifvertrages (BeSiTV) bei der ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) sind nach sieben Monaten zum Abschluss gebracht worden. Am 22. Juli 2005 beschäftigten sich in Ulm die Tarifkommissionen von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET mit dem Verhandlungsergebnissen und stimmten diesen zu.
Die vom Arbeitgeber gewollten massiven Verschlechterungen bei den Zulagen- und Arbeitszeitanrechnungen für Busfahrer konnte die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET ebenso verhindern wie eine Nullrunde für die Auszubildenden der RAB. Eine andere Gewerkschaft hatte bereits am 7. Juli 2005 schlechtere Regelungen vereinbart. Sie stimmte einem Tarifstand zu, den die VG-Gewerkschaften nicht akzeptierten, sondern in weitergehenden Verhandlungen verbesserte Regelungen, insbesondere für den Busbereich durchsetzten.
Die wesentlichen Eckpunkte des Tarifabschlusses sind:
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- eine umfassende Beschäftigungssicherung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mindestens bis Ende 2010, bis dahin Wegfall eines Urlaubstages
- eine Mitarbeiterbeteiligung für alle mit jährlichen Festbeträgen
- eine Zahlung von 50,00 € monatlich
- ein lineare Monatstabellenentgelterhöhung um 1,9 Prozent ab 1. Juli 2007
- eine Einmalzahlung von 340,00 €
- die Übernahme der Arbeitszeitbestimmungen des DB-Konzerns für den Schienenteil
- eine Öffnungsklauseln für Betriebsvereinbarungen zur Festlegung von Zeitwerten im Busbereich
- die Erhöhung der Azubi-Vergütungen
- Laufzeit bis 30. Juni 2007
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