Auftakt der Verhandlungen über eine Auslandszulage endet ohne Einigung

Bei der ersten Verhandlungsrunde von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET (VG GDBA/TRANSNET) mit dem Arbeitgeberverband MoVe über eine neue Zulage für im Ausland eingesetzte Arbeitnehmer am 24. Juni 2005 in Frankfurt am Main gab es trotz einiger gemeinsamer Auffassungen in wesentlichen Punkten noch keine Einigung. Die Verhandlungen werden am 18. Juli 2005 fortgesetzt.

Die Verhandlungen sind das Resultat langjähriger Forderungen beider Gewerkschaften angesichts der weiter ansteigenden Anforderungen bei Einsatz im grenzüberschreitenden Dienst. Im Rahmen der Verhandlungen zum Tarifpaket 2005 ist der Agv MoVe dem nachgekommen und hat sich in der Niederschrift verpflichtet, eine Auslandszulage zu verhandeln.

In der heutigen Auftaktrunde bestand nach einiger Diskussion Einvernehmen über die Grundstruktur der neuen Zulage. Einig ist man sich auch, dass unter den Empfängerkreis mindestens das im Arbeitszeittarifvertrag Schiene (AZTV-S) definierte Fahrpersonal fällt. Streitig ist indes die Einbeziehung von stationären Personalen, insbesondere im Abfertigungs- und Wagenuntersuchungsdienst.

Auch über die Höhe der Zulage gehen die Vorstellungen von VG GDBA/TRANSNET und Agv MoVe noch deutlich auseinander.

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