Bekenntnis zum Schienengüterverkehr gefordert

In der Aufsichtsratssitzung der DB AG am 24. Mai 2005 in Berlin forderten die Verkehrsgewerkschaft GDBA, die Gewerkschaft TRANSNET und der Gesamtbetriebsrat (GBR) der Railion AG erneut ein klares Bekenntnis zum Schienengüterverkehr allgemein und zum Einzelwagenverkehr insbesondere. Hintergrund hierfür sind Befürchtungen, die DB könne sich aus dem Einzelwagenverkehr weiter zurückziehen.

Bis spätestens Ende Juni 2005 soll die Railion AG jetzt eine transparente Strategie vorlegen, wie sich die Güterverkehrssparte der DB weiterentwickeln soll. Für die Gewerkschaften und den GBR gehört der Einzelwagenverkehr als unverzichtbarer Bestandteil in jedem Falle dazu. Sie werden deshalb ein eigenes Konzept entwerfen.

"Wir brauchen Pläne, die dazu beitragen, Arbeitsplätze zu sichern und dem verkehrspolitischen Anspruch gerecht werden", verlangten der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA Klaus-Dieter Hommel und TRANSNET-Chef Norbert Hansen. Das Unternehmen müsse am Wachstum des Gütermarktes "aktiv teilhaben." Dazu wiederum bedürfe es "offensiver Strategien". Ein "Schrumpfkurs" sei der völlig falsche Weg.

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