Betriebsverfassungstarifverträge: Wahlbetriebe nicht reduzieren
Bei einer weiteren Sondierungsrunde zu den Tarifverträgen zu betriebsverfassungsrechtlichen Fragen (BetrVTV) zwischen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und Vertretern der DB AG signalisierte die Arbeitgeberseite am 23. September 2005 in Frankfurt am Main, dass man die derzeitige Struktur der Wahlbetriebe weitgehend beibehalten wolle. Damit wurde einer Forderung der Verkehrsgewerkschaft GDBA Rechnung getragen, die Wahlbetriebe nicht wie geplant drastisch zu reduzieren.
Gesprächsbedarf zwischen den Verhandlungspartnern besteht weiterhin für die Geschäftsfelder Netz und Dienstleistungen, hier will man innerhalb der nächsten zwei Wochen eine Lösung finden. In den Bereichen Fernverkehr/Vertrieb sowie Transport und Logistik soll die derzeitige Wahlbetriebsstruktur grundsätzlich beibehalten werden. Gleiches gilt für die DB Regio AG, lediglich die Gebiete Hessen und Südost werden hier noch diskutiert.
Die endverhandelten Tarifverträge sollen bis Ende Oktober vorliegen.
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