ETV Tarifrunde 2005: Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt
Die ersten Tarifverhandlungen zur Entgeltrunde 2005 für die Arbeitnehmer und Auszubildenden, die unter die mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) abgeschlossenen Entgelttarifvereinbarungen des Tarifvertrages für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) fallen, wurden am 21. Februar 2005 in Frankfurt am Main ohne Ergebnis vertagt.
Zu Beginn der Verhandlungen unterstrichen und begründeten die Verkehrsgewerkschaft GDBA, die Gewerkschaft TRANSNET und ver.di ihre Forderungen:
Erhöhung der Einkommen um 3,3 %
Wiederinkraftsetzung der Tarifvereinbarungen über die jährliche Sonderzuwendung, die Leistung- und Treueprämie und die vermögenswirksame Leistung
Angleichung der Einkommen des „ETV neu“ an den ETV
Der AGVDE erklärte dazu, dass diese Forderungen aufgrund der Wettbewerbssituation nur verhandelbar seien, wenn in allen Mitgliedsunternehmen die Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden ohne Entgeltausgleich erhöht bzw. eine gleichwertige Kostenentlastung der Unternehmen vereinbart wird.
Die Gewerkschaften sehen derzeit jedoch gemeinsam keine Möglichkeit einer Arbeitszeitverlängerung zuzustimmen. Deshalb wurden die Verhandlungen auf den 23. März 2005 vertagt.
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