BEV: Spitzengespräch zur Tarifrunde gefordert
Die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert ein Spitzengespräch zur Tarifrunde 2005 für die Arbeiter und Angestellten des Bundeseisenbahnvermögens (BEV). Bei dem Treffen soll ein im Volumen gleichwertiger Tarifabschluss wie im öffentlichen Dienst verhandelt werden. Hierzu wurden in Sondierungsgesprächen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET bereits denkbare Lösungsansätze vorgeschlagen.
Das BEV beruft sich jedoch auf die Einhaltung des Dienstweges und verlangt eine grundlegende Reform ihres Tarifwerks analog des übrigen öffentlichen Dienstes. Dies macht nach Auffassung der Verkehrsgewerkschaft GDBA jedoch wenig Sinn. Denn das Kernelement für den Abschluss des neuen Tarifvertrages im öffentlichen Dienst (TVöD), nämlich die erhöhte Attraktivität für Nachwuchskräfte, geht in dem seit 1993 geschlossenen Tarifbestand des BEV völlig in die Leere.
In einem kurzfristig zu führenden Gespräch ist nun im Grundsatz zu klären, ob eine „Reform der Reform willen“ wirklich erforderlich ist oder statt dessen nicht eine Überarbeitung und Anpassung auf der Grundlage der bestehenden Strukturen weitaus zweckmäßiger wäre.
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