Scandlines: DB AG soll für Erhalt der Arbeitsplätze sorgen 

Der Verkauf der Fährgesellschaft Scandlines darf nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen. Das hat der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, deutlich gemacht. Auf der  am 20.11.2005 in Hameln zu Ende gehenden Bundeshauptvorstandssitzung der GDBA forderte er die als Gast anwesende Personaldirektorin der DB AG, Margret Suckale, auf, sich bei den nun bevorstehenden Verkaufsverhandlungen für den Erhalt aller Arbeitsplätze einzusetzen. Die Deutsche Bahn ist zu 50 Prozent Miteigentümerin von Scandlines. 

Die Personaldirektorin der DB AG sicherte gegenüber der Verkehrsgewerkschaft GDBA zu, im Falle eines Verkaufs Sorge dafür tragen zu wollen, dass bestehende Arbeitsplätze erhalten bleiben. „Hierauf werden wir bei den Verhandlungen großen Wert legen“, sicherte sie GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel zu. 

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hatte schon in der Vergangenheit die Absicht, das florierende Unternehmen Scandlines veräußern zu wollen, kritisiert. „Wenn es der Deutschen Bahn mit dem Aufbau einer Transportkette wirklich ernst ist, ist die jetzt vom Bund getroffene Entscheidung genau die falsche“, machte Hommel auf der Sitzung des Bundeshauptvorstandes deutlich.
 

Siehe auch Meldung vom 19.10.2005

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