Dank für Mitarbeit im Bundeshauptvorstand
Werner Elzenbeck, Volker Will und Günter Wittenberg wurden in Hameln von GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel aus dem Bundeshauptvorstand verabschiedet. Alle drei sind zwischenzeitlich im Ruhestand und verlassen deshalb das nach dem Gewerkschaftstag höchste Beschlussgremium der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Werner Elzenbeck war der Beruf des Eisenbahners fast schon in die Wiege gelegt. 1946 in Rieneck/Unterfranken, in der Nähe des Bahnknotens Gmünden, geboren, startete der Sohn einer Eisenbahnerfamilie 1960 seine Ausbildung zum Jungwerker im Bahnhof Burgsinn. Nach erfolgreicher Anstellungsprüfung zum Bundesbahnbetriebswart erfolgte 1964 die Ernennung zum Beamten. Es folgten Stationen als Aufsichtsbeamter und Fahrdienstleister, als Diensteinteiler und Sachbearbeiter. Schon 1974 trat Werner Elzenbeck in die GDBA ein. Nach einigen Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Ortsgruppe erfolgte 1983 die Wahl zum Beisitzer im geschäftsführenden Vorstand des GDBA-Bezirks Nürnberg, zwei Jahre später die Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirks. 1996 übernahm Werner Elzenbeck dann den Vorsitz in Nürnberg und war seither Mitglied des Bundeshauptvorstandes der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Sechs Jahre später wurden die Bezirke Nürnberg und München zum Bezirk Bayern zusammengelegt; seither bekleidete Werner Elzenbeck das Amt des Bevollmächtigten des geschäftsführenden Vorstandes in Nürnberg.
Volker Will startete seine berufliche Karriere 1964 als BAss-Anwärter beim Bahnhof Bremen-Vegesack. Nach erfolgreichem Abschluss folgten Tätigkeiten unter anderem als Fahrdienstleiter und Kassenverwalter auf den Bahnhöfen Delmenhorst, Osterholz-Scharmbeck sowie bei der Güterabfertigung Bremen-Zollausschluss und schließlich im GB Ladungsverkehr bei Cargo beziehungsweise Railion.
Schon 1964 trat Volker Will in die GDBA ein und arbeitete aktiv auf Ortsgruppenebene und als stellvertretender Vorsitzender mit. Von 1994 bis 2004 war er Bezirksfachbereichsleiter Güterverkehr, später Vorsitzender der Bezirksvertretung im Bereich des GDBA-Bezirks Hannover. Auch als Mitglied im besonderen Personalrat beim BEV Nord, als Vorsitzender des ÖPR der Güterabfertigung Bremen-Zollausschluss und als erster freigestellter Betriebsratsvorsitzende der GDBA im Geschäftsbereich Ladungsverkehr war Volker Will aktiv.
Als stellvertretender Vorsitzender der Bundesvertretung Güterverkehr gehörte Volker Will dem Bundeshauptvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA seit 2003 an.
Günter Wittenberg wurde 1940 in Erfurt geboren und trat nach der Wende 1990 in die GDBA ein. Seine berufliche Karriere begann 1956 bei der Güterabfertigung Erfurt im inneren und äußeren Wagendienst. 1961 begann Günter Wittenberg ein Fernstudium an der Ingenieurschule Gotha, das 1965 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. 1967 erfolgte die Versetzung zum Bahnhof Erfurt Hauptbahnhof mit verschiedenen Tätigkeiten als Bereichs- und Schichtleiter in der zweiten Leitungsebene.
1990 ließ sich Günter Wittenberg beurlauben, um das Amt des Vorsitzenden des neuen GDBA-Bezirks Erfurt zu übernehmen; nach Gründung des GDBA-Bezirks Nordost kehrte er als Prüf-Ingenieur zur Bahn zurück.
In den 90er-Jahren war Günter Wittenberg unter anderem ordentliches Mitglied des ersten GPR beim EBA und Mitglied im ÖPR der EBA-Außenstelle Erfurt. Zudem war er Vorsitzender des BuHaVo-Ausschusses „Neue Länder“ und Mitglied im Vorstand des GDBA-Bezirks Nordost. Seit1990 gehört Günter Wittenberg zudem dem Hauptvorstand des Thüringer Beamtenbundes an.
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