Betriebsverfassungstarifverträge: Verhandlungen erneut ergebnislos vertagt
Am 20. September 2005 fand in Frankfurt am Main zwischen den Eisenbahnergewerkschaften und Arbeitgebervertretern die zweite Verhandlungsrunde über eine künftige Struktur der Wahlbetriebe statt. Auf der Tagesordnung standen die Tarifverträge zu betriebsverfassungsrechtlichen Fragen für die DB-Vorstandsressorts Personenverkehr sowie Transport und Logistik. Die Verhandlungen endeten erneut ergebnislos und wurden vertagt.
Trotz gültiger und ungekündigter Tarifverträge wollen die Arbeitgeber nach wie vor die Anzahl der zur Zeit bestehenden Wahlbetriebe erheblich verringern. Dafür sieht die Verkehrsgewerkschaft GDBA jedoch keinerlei Notwendigkeit. Weniger Wahlbetriebe würden nur die Erreichbarkeit der Betriebsräte und die Betreuung der Beschäftigten verschlechtern.
Noch in dieser Woche sollen die Verhandlungen für den Bereich DB AG (Holding) und verbundene Unternehmen fortgesetzt werden.
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