Lokrangierführer machen Druck: Zulage muss allen gezahlt werden
Betroffene Lokrangierführer haben einen Protestbrief mit Unterschriften an DB-Personalchefin Margret Suckale übergeben. Darin wird die Zahlung der Zulage für alle Lokrangierführer im Unternehmensbereich Personenverkehr gefordert.
Mit dem Tarifabschluss 2005 wurde zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und dem Unternehmensbereich Personenverkehr unter anderem festgeschrieben, dass für die Lokrangierführer eine Zulage, anlog der Vereinbarung bei Railion, gezahlt wird.
Doch in der praktischen Umsetzung gibt es Probleme. Der Unternehmensbereich Personenverkehr will diese Zulage nur an Lokrangierführer zahlen, die in E 7 oder darunter eingruppiert sind.
Das ist keinesfalls zu akzeptieren, denn niemals war die Forderung nach einer besseren Bezahlung der Lokrangierführer an die jeweilige Eingruppierung gekoppelt.
In einem Protestbrief an den Bahnvorstand machen die betroffenen Lokrangierführer ihren Unmut deutlich und fordern den Vorstand auf, die Zusage einzuhalten. Gerade bei den Lokrangierführern hat sich das Aufgabengebiet deutlich erweitert. Allein in Hamburg ist die Zahl der Lokrangierführer von 128 im vergangenen Jahr auf 65 „geschrumpft“. Dies hat eine enorme Arbeitsverdichtung zur Folge und die Produktivitätssteigerung ist eindeutig erkennbar. Das betrifft alle Lokrangierführer und ist keinesfalls an eine Eingruppierung gebunden.
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