Hommel bei SPD: Konzernverbund erhalten!
In einem Gespräch mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Karl Beckmeyer, hat sich der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, am 18. August 2005 in Berlin noch einmal für den Erhalt des Konzernverbundes ausgesprochen.
Bestehende Wettbewerbsnachteile des Schienenverkehrs, deren Beseitigung, so Hommel, angesichts der immensen künftigen Anforderungen an ein leistungsfähiges Verkehrssystem umgehend angegangen werden müsse, standen ebenfalls auf der Agenda des Bundesvorsitzenden.
Die Abtrennung des Fahrwegs von den übrigen Bereichen der DB AG hätte fatale Folgen, mittel- bis langfristig auch für die neuen Eisenbahngesellschaften, betonte der Gewerkschafts-Chef. Denn dem integrierten Konzern komme die Rolle des „Systemführers Schiene“ in Deutschland zu. Der nach einer Abtrennung des Netzes durch den umfassenden Verlust an Synergien und Arbeitsplätzen entstehende betriebs- und volkswirtschaftliche Schaden könne schon deswegen durch angebliche Vorteile eines separierten Fahrwegs niemals ausgeglichen werden, unterstrich Hommel in Berlin noch einmal die Position der Verkehrsgewerkschaft GDBA. Er warne deshalb eindringlich vor der Umsetzung von Modellen, die einseitig Wettbewerbsaspekte in den Vordergrund stellten.
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