GDBA kritisiert Stellenabbau bei Berliner S-Bahn
Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hat den geplanten Stellenabbau bei der S-Bahn Berlin scharf kritisiert. Nach Unternehmensangaben sollen bis zum Jahr 2009 insgesamt 880 der zurzeit 3750 Arbeitsplätze wegfallen.
Betroffen sind vor allem die Stellen der rund 500 Aufsichten, die komplett wegfallen sollen. Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, hält diesen Schritt für falsch. Die S-Bahn Berlin zeichne sich gerade dadurch aus, dass auf allen Bahnsteigen kompetente Ansprechpartner zu finden seien, sagte er.
Der Stellenabbau ist Folge von Kürzungen im Etat. Der Berliner Senat hat in einem neuen Verkehrsvertrag festgeschrieben, jährlich 26 Millionen Euro weniger für die S-Bahn Berlin zahlen zu wollen. „Jetzt“, so GDBA-Chef Hommel, müssten sich die politisch Verantwortlichen fragen lassen, ob die drohenden Verschlechterungen im Service ein solches Sparpaket rechtfertigten.
Der geplante Stellenabbau soll sozialverträglich erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Dafür hat die Verkehrsgewerkschaft GDBA durch Abschluss entsprechender Regelungen gesorgt.
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