Mit Investitionsprogramm die Schiene stärken
Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, hat die Ankündigung von Bundeskanzler Gerhard Schröder begrüßt, die Mittel im Verkehrsetat um zwei Milliarden Euro aufstocken zu wollen. Gleichzeitig forderte Hommel, den Löwenanteil dieser Gelder in die Schiene zu investieren.
„Jetzt hat Rot-Grün Gelegenheit, ihre Wahlversprechen zu erfüllen“, machte der GDBA-Chef deutlich und erinnerte daran, dass SPD und Grüne immer wieder erklärt hatten, die Schiene stärken zu wollen. Tatsächlich aber seien die Mittel, im Verhältnis zum Straßenbau, überproportional zurückgefahren worden. „Das muss sich jetzt ändern“, so Hommel.
Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA warf der Regierung vor, dem Auto weiterhin zu starke Priorität einzuräumen. Kaum stehe fest, dass mehr investiert werden soll, werde wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass ein Großteil der Mittel in den Straßen- und Autobahnbau fließe, kritisierte Hommel. Im Sinne des umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn müsse hier umgehend umgesteuert werden, so der GDBA-Chef.
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