ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH: Tarifverhandlungen eröffnet
Die Verhandlungsgemeinschaft aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET hat für die Beschäftigten der ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) die Tarifverhandlungen aufgenommen. Die Eröffnungsrunde blieb ergebnislos.
Für den Schienenteil der RAB schlägt der Arbeitgeber eine Vereinbarung zur Anwendung des Arbeitszeittarifvertrages Schiene (AZTV-S) des DB Konzerns vor. Für die gesamte RAB bietet er an, auch den Beschäftigungssicherungstarifvertrag (BeSiTV) des DB Konzerns einzuführen. Das klingt zwar zunächst gut. Die Arbeitgeberseite hat dies aber mit umfangreichen Forderungen verbunden. Sie will
die 40 Stunden-Woche
einen Urlaubstag abziehen
weniger betriebsbedingte Arbeitsunterbrechungen anrechnen
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET lehnen diese Forderungen ab. Die Beschäftigten der RAB haben bei Bus und Schiene ihren Beitrag längst erbracht. Die Gewerkschaften fordern außerdem ein Arbeitgeberangebot, das eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen beinhaltet!
Seite weiterempfehlen Seite drucken