Gut gemacht: Bund leistet mehr, als Ausbildungspakt erfordert
Die Bundesregierung hat die Zahl der Ausbildungsplätze in der unmittelbaren Bundesverwaltung bis zum Jahresende 2004 um 37 Prozent erhöht. Damit ist die im Ausbildungspakt mit der Wirtschaft eingegangene Verpflichtung von einer Erhöhung der Ausbildungsplätze um 20 Prozent deutlich übertroffen.
Bei der Vorstellung des Berichts zum Ausbildungsjahr 2004/2005 im Kabinett erklärte Bundesinnenminister Otto Schily am 17. Februar 2005 in Berlin:
"Die Bundesverwaltung hat mit der Erhöhung der Ausbildungsplätze um 37 Prozent eine vorbildhafte Leistung erbracht. Damit ist das Ziel des Ausbildungspaktes von 20 Prozent deutlich übertroffen worden. Dieses Ergebnis ist ein Erfolg, der trotz Personaleinsparungen und ohne zusätzliche Haushaltsmittel erreicht wurde. Mein besonderer Dank gilt den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behörden und Ausbildungseinrichtungen, die hierbei mitgeholfen haben. Ziel für das neue Ausbildungsjahr 2005/2006 wird es sein, dieses gute Ergebnis wieder zu erreichen!"
Insgesamt werden in der unmittelbaren Bundesverwaltung (d.h. in den Ministerien und ihren nach geordneten Behörden) knapp 10.700 Ausbildungsplätze bereitgestellt. An der geplanten Ausbildungsquote von 7 Prozent fehlen lediglich 158 Plätze. Die Zahl der Ausbildungsplätze hat sich gegenüber dem Jahr 2003 um 2.893 erhöht.
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