Spitzengespräch in Berlin: Beschäftigungssicherung und Einkommensrunde

Beginnend mit einem Spitzengespräch gehen die Tarifverhandlungen zwischen der Verhandlungsgemeinschaft aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET (VG) und der Deutschen Bahn AG am Donnerstag, dem 17. Februar 2005, in Berlin in eine neue Runde. Schwerpunktthemen sind die Beschäftigungssicherung und die Einkommensrunde.

Zum Beschäftigungssicherungstarifvertrag hatten die Entscheidungsgremien beider Gewerkschaften am Montag, dem 14. Februar 2004, ihre Zustimmung von Nachbesserungen abhängig gemacht.

Im Mittelpunkt steht aber auch die Einkommensrunde bei der DB AG. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET hatten auf konkrete Forderungen verzichtet: „Wir wollen Verbesserungen an dem Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung erreichen“, formulierten GDBA-Vize Heinz Fuhrmann und TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner das Ziel. Dazu biete die bevorstehende Einkommensrunde nun die Möglichkeit. „Die Erwartungshaltung der Beschäftigten in diesem Zusammenhang ist hoch.“ Beide Gewerkschaften hatten zuvor in rund 130 Veranstaltungen unter dem Motto „Basis-Votum“ bundesweit die DB-Mitarbeiter über den Tarifvertrag informiert und befragt. Ergebnis dabei war, dass die Beschäftigungssicherung gefordert, aber die Konditionen kritisiert wurden. Insbesondere bei der Arbeitszeit forderten die Beschäftigten Veränderungen.

Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET mahnten die Arbeitgeberseite, die Verhandlungen „zügig fortzusetzen“, um zeitnah zu Ergebnissen zu kommen. Fuhrmann und Kirchner machten in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass „die Friedenspflicht am 28. Februar endet.“

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