Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB): Dienstaushilfen für schnellere Antragsbearbeitung genehmigt

Einer Forderung der Verkehrsgewerkschaft GDBA folgend hat das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) der KVB Dienstaushilfen genehmigt. Diese sollen der seit geraumer Zeit deutlich ansteigenden Bearbeitungszeit der Erstattungsanträge entgegenwirken. Ursache der Verzögerungen sind Veränderungen im Bereich der tariflichen Leistungen als Folge der Übernahme von Änderungen aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Die dadurch notwendigen zusätzlichen Bearbeitungsschritte verlängern die Bearbeitungszeit.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hatte Anfang März den Präsidenten des BEV aufgefordert, der KVB das Personal zur Verfügung zu stellen, das sie für die zügige Bearbeitung der Anträge benötigt.

In den Vorgesprächen war nämlich deutlich geworden, dass die Personalbemessung in den KVB-Bezirksleitungen wegen des erhöhten/zusätzlichen Arbeitsaufwandes noch im Laufe dieses Jahres überprüft werden wird. Die Ergebnisse, die nach Meinung der Verkehrsgewerkschaft GDBA zwangsläufig einen höheren Personalbedarf bringen werden, werden allerdings erst zum Jahreswechsel 2005/2006 vorliegen. Bis dann Personal ausgewählt, geschult und eingesetzt werden kann, wird weitere Zeit ins Land gehen.

Deshalb hatte die Verkehrsgewerkschaft GDBA auch gefordert, dass der KVB umgehend Dienstaushilfen zur Verfügung gestellt werden. Der Forderung hatten sich zwischenzeitlich auch der Vorsitzende der Vertreterversammlung sowie die Personalvertretungen beim BEV angeschlossen.

Jetzt hat das BEV entschieden, dass den KVB-Bezirksleitungen 20 P aus dem Mehrbestand „zur Sicherstellung der zeit- und sachgerechten Aufgabenerfüllung und zur Abarbeitung von Arbeitsrückständen“ zur Verfügung gestellt werden.

Diese rasche Entscheidung des BEV wird von der Verkehrsgewerkschaft GDBA begrüßt.

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