GDBA-Lokführer gründen Arbeitskreis

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA wird sich zukünftig verstärkt für die spezifischen Interessen der Lokführer in Deutschland einsetzen. Dazu wurde am 14. September 2005 in Frankfurt am Main ein Arbeitskreis Lokführer in der Verkehrsgewerkschaft GDBA gegründet.
 



Heinz Fuhrmann (stellvertretender Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, links) mit Mitgliedern des Arbeitskreises im Frankfurter Hauptbahnhof.
 

Klaus-Dieter Hommel (Bundesvorsitzender der Verkehrsgewerkschaft GDBA, rechts) und Heinz Fuhrmann (links) während der Arbeitskreistagung in der Bundesgeschäftsstelle in Frankfurt am Main.

Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft, Klaus-Dieter Hommel, machte deutlich, dass man sich intensiv um berufsspezifische Angelegenheiten dieser Gruppe kümmern möchte, aber dabei das Gesamtsystem im Verbund stets berücksichtigen werde. So sei beispielsweise eine Ausweitung des Arbeitskreises auf weitere Berufsgruppen wie Lokrangierführer und Zugbegleiter geplant. Sein Stellvertreter Heinz Fuhrmann erklärte, man wolle die Kompetenz für diese Berufsgruppen innerhalb der Gewerkschaft stärker entwickeln.

Lebhaft diskutiert wurden während der Veranstaltung die Arbeitsplatzperspektiven im DB Konzern und anderen Schienenverkehrsunternehmen sowie die Tarif- und Arbeitszeitregelungen. Mit Blick auf die zunehmende Internationalisierung des Verkehrsmarktes waren auch die Arbeitsbedingungen und -anforderungen auf europäischer Ebene Thema der Gespräche.

Zur Intensivierung der Arbeit werden in den nächsten Wochen in allen Bezirken der Verkehrsgewerkschaft GDBA regionale Arbeitskreise gegründet.

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