Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert Nachbesserungen bei Beschäftigungssicherung
Für den Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA gibt es beim so genannten Beschäftigungssicherungstarifvertrag noch erheblichen Nachbesserungsbedarf. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Gremium auf seiner Sitzung am Montag, den 14. Februar 2005, in Darmstadt.
„Ganz wichtig ist, dass die tariflichen Regelungen den vom Arbeitgeber ohnehin geplanten Personalabbau nicht weiter verschärfen. Den Mitarbeitern sind Einkommensverluste nicht zuzumuten“, machte GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel deutlich. An beiden Punkten war während der vorangegangenen Basisvoten, an denen rund 8000 Eisenbahner teilgenommen hatten, erhebliche Kritik geäußert worden; den Einwänden der Mitglieder will die GDBA jetzt Rechnung tragen.
Vor diesem Hintergrund erklärte der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA: „Wir teilen die Auffassung der Tarifkommission und fordern den Bahnvorstand auf, ein in diesen Punkten verbessertes Angebot vorzulegen“.
Die Mitglieder der Tarifkommissionen von GDBA und Transnet hatten am vergangenen Donnerstag dem vorliegenden Beschäftigungssicherungstarifvertrag nur mit Einschränkungen zugestimmt. Diesem Votum schloss sich der Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA jetzt an.
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