Verkehrsgewerkschaft GDBA warnt vor Verschlechterungen in der Familienpolitik
Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, wertet den Vorstoß von Arbeitgeberpräsident Hundt in Sachen Familienpolitik als neuerlichen Versuch, die Sozialstandards in Deutschland in Frage zu stellen.: „Es ist unerträglich, wie erneut versucht wird, soziale Leistungen dem Renditestreben von Unternehmen zu opfern“ erklärte Hommel in Frankfurt.
Arbeitgeberpräsident Hundt fordert Verschlechterungen bei der Familienförderung in Deutschland: "Bisher führt unsere großzügige Familienförderung mit 150 Milliarden Euro weder zu mehr Geburten noch zu einer vernünftigen Integration der Eltern in den Arbeitsmarkt. Hier müssen wir umsteuern", sagte Hundt dem "Handelsblatt". Vor allem die gesetzliche Jobgarantie von drei Jahren für Mütter gehe "an der betrieblichen Realität vorbei".
Die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert die Bundesregierung auf, in der aktuellen Diskussion dem Druck der Arbeitgeberseite nicht nachzugeben. Besonders die gesetzlichen Bestimmungen für berufstätige Mütter dürfen nicht angetastet werden. Anstatt bestehende Regelungen für Mütter und Familien zu verschlechtern, muss der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland noch mehr Bedeutung beigemessen werden.
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