Tarifkommissionen tagen in Kassel: Entscheidung zum Beschäftigungspakt und zur Einkommensforderung 2005
Die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET tagen am 10. und 11. Februar 2005 in Kassel. Bei den zweitägigen Beratungen geht es vor allem um die Entscheidung über den kürzlich ausgehandelten Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag bei der Deutschen Bahn AG.
Beide Gewerkschaften hatten zuvor in bundesweit 130 Veranstaltungen Mitglieder und interessierte Beschäftigte befragt. Über 8.000 Kolleginnen und Kollegen hatten an den „Basis-Voten“ teilgenommen.
„Es hat viel Kritik gegeben“, erklärten das zuständige TRANSNET-Vorstandsmitglied, Alexander Kirchner und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann. Die größte Zahl der Teilnehmer stimmt einer Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2010 uneingeschränkt oder grundsätzlich zu. Strittig waren allerdings einzelne Regelungen und der von den Beschäftigten zu zahlende Preis. Die Positionen waren in Abhängigkeit von der persönlichen Betroffenheit teils sehr unterschiedlich. Daher komme nun dem Votum der Tarifkommissionen „große Bedeutung zu.“
Eine endgültige Entscheidung über das Tarifwerk treffen der in Darmstadt tagende Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der in Hannover tagende Hauptvorstand der TRANSNET am 14. bzw. 15. Februar 2005.
Die Tarifkommissionen werden in Kassel zugleich die Forderungen für die anstehende Einkommensrunde bei der Deutschen Bahn AG beschließen. Der entsprechende Tarifvertrag läuft am 28. Februar nach zwei Jahren aus. „Eine Nullrunde kann und wird es auf keinen Fall geben“, kündigten Kirchner und Fuhrmann an.
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