Ja zur Beschäftigungssicherung – aber Nachbesserungen erforderlich
Die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET verlangen Nachbesserungen beim vorliegenden Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung bei der DB AG. Nur unter diesem Vorbehalt wollen sie grünes Licht für das Vertragswerk geben. Die Verbesserungen sollen nun in Verbindung mit der anstehenden Einkommensrunde erreicht werden.
Beide Gremien verlangten auf ihrer gemeinsamen Sitzung am Donnerstag, dem 10. Februar 2005, in Kassel Nachbesserungen an dem Tarifwerk. Vorangegangen waren bundesweit rund 140 Veranstaltungen unter dem Motto „Basis-Votum: informieren, diskutieren, entscheiden.“ An diesen hatten rund 8.500 Mitglieder beider Gewerkschaften und Beschäftigte insgesamt teilgenommen. Bild rechts:
Die Mitglieder der Tarifkommission der Verkehrsgewerkschaft GDBA beteiligen sich rege an den Diskussionen.
Bild oben:
Der stellvertretende GDBA-Bundesvorsitzende Heinz Fuhrmann erläutert einzelne Punkte des Tarifvertrages zur Beschäftigungssicherung.„Wir haben diese Basis-Voten sehr sorgfältig ausgewertet“, erklärte GDBA-Vize Heinz Fuhrmann. Dabei wurde klar: Es muss Nachverhandlungen geben. Insgesamt hätte es „große Zustimmung“ zur Beschäftigungssicherung gegeben. Allerdings sei auch deutlich geworden, dass es „an einzelnen Punkten des Tarifvertrages deutliche Kritik gibt“. Vornehmlich sei es dabei um die damit verbundenen Belastungen gegangen.
Deshalb würden nun Nachbesserungen in der bevorstehenden Einkommensrunde eingefordert. „Wir sind uns sicher, dass wir dann viele Kritikpunkte ausräumen können“, kündigten Fuhrmann und Kirchner an. Ziel bleibe zum einen, dass es „durch den Tarifvertrag nicht zu zusätzlichem Personalabbau kommt.“ Zum anderen müsse sicher gestellt werden, „dass es möglichst nicht zu Einkommensverlusten bei den Beschäftigten kommt.“ Beides sei auch in den „Basis-Voten“ klar zum Ausdruck gekommen.
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