Start des Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ 2005/2006
Die neu eingestellten Azubi bei der Bahn werden zur Teilnahme an dem diesjährigen Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ aufgerufen. Im Rahmen des Erlernen von sozialer Kompetenz ist das Projekt und der damit verbundene Wettbewerb ein integrierter Teil der Berufsausbildung. Die Projektbeschreibung ist bis Ende Oktober 2005 einzureichen. Ende März 2006 ist Abgabeschluss der Projektarbeiten.
Eine Jury bewertet dann nach einem vorgegebenen Kriterienkatalog die von den Azubi-Gruppen eingereichten Vorschläge, die auch auf Umsetzbarkeit geprüft werden.
Im Mai/Juni 2006 findet eine große Abschlussveranstaltung statt, bei der die besten Projekte präsentiert und prämiert werden. Den Gewinnern der Veranstaltung winken attraktive Preise wie Reisen und hochwertige Sachpreise. Natürlich werden alle Azubi-Gruppen dazu eingeladen, die ein Projekt eingereicht haben.
Die Bahn möchte mit dem Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ die Ideen der jungen Azubi erfragen, wie die Problematik von Hass und Gewalt in der Gesellschaft verdeutlich und gleichzeitig ein offenes Klima von Toleranz, Verständnis und kollegialem Miteinander geschaffen werden kann.
Der Wettbewerb wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen und steht heute unter der Schirmherrschaft des Personalvorstandes der Bahn, Margret Suckale, des Bundesvorsitzender der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, sowie des Vorsitzenden der Gewerkschaft Transnet, Norbert Hansen.
Basis ist die Konzernbetriebsvereinbarung "Für Gleichbehandlung und kollegiales Miteinander – Gegen Fremdenfeindlichkeit und antidemokratische Tendenzen", die am 20. September 2000 von der Deutschen Bahn AG mit ihren Sozialpartnern getroffen wurde.
Unterstützt wird das Projekt von Bahn-BKK, BSW, DEVK, Sparda-Banken und VDES.
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