TRANSA Spedition GmbH: Erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis
In der Eröffnungsrunde zur Tarifrunde 2005 für die Beschäftigten der TRANSA hat die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) das erste Angebot der Arbeitgeber als „nicht verhandelbar“ zurückgewiesen. Gefordert wird nach wie vor eine Erhöhung der Entgelte um vier Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber wollen nur dann die Einkommen erhöhen, wenn gleichzeitig die Arbeitszeit verlängert wird. Die Verhandlungen werden am 16. November 2005 fortgesetzt.
Das Angebot des Arbeitgebers im Einzelnen:
Einmalzahlung für die Monate Juli bis Dezember 2005 in Höhe von 300,00 Euro für Vollzeitkräfte (Teilzeitkräfte anteilig) und 100,00 Euro für Auszubildende.
Die Arbeitszeit soll für die Beschäftigten in den alten Bundesländern in zwei Jahresschritten von derzeit 38,5 Sunden in der Woche auf 39,5 Stunden verlängert werden (zum 1. Januar 2006 auf 39 Stunden und zum 1. Januar 2007 auf 39,5 Stunden).
Die Beschäftigten in den alten Bundesländern sollen dann ab 1. Januar 2006 eine monatliche Zulage von 40,00 Euro erhalten. Diese soll ab 1. Januar 2007 um weitere 40,00 Euro (also insgesamt 80 Euro) erhöht werden.
Für die Jahre 2005, 2006 und 2007 soll eine Erfolgsprämie mit einem Gesamtbudget in Höhe von jeweils maximal 132.000,00 Euro bereitgestellt werden.
Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 30 Monate betragen, bis 31. Dezember 2007.
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) bleibt jedoch bei ihrer Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um vier Prozent, denn die wirtschaftliche Situation bei der TRANSA ist gut. Es ist nicht zuletzt den Beschäftigten zu verdanken, dass ihr Unternehmen im Wettbewerb konkurrenzfähig ist und sich am Markt so gut behaupten kann.
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