GDBA-Chef Hommel im GDBA Magazin: Wir sind auf dem richtigen Weg
Nach nur gut einem Jahr intensiver Arbeit hat die Verkehrsgewerkschaft GDBA die Voraussetzungen geschaffen, sich für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen. In seiner Sitzung im Oktober 2005 wird der Bundeshauptvorstand über die Einberufung eines außerordentlichen Gewerkschaftstages im März 2006 beschließen, der dann über die Umsetzung der anstehenden Organisationsreform zu entscheiden hat. Die dazu notwendigen Vorarbeiten sind abgeschlossen.
Damit wird die Verkehrsgewerkschaft GDBA eine wichtige Etappe im Rahmen ihrer „Zukunftsoffensive“ abschließen und gleichzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Arbeit in der Zukunft stellen. Durch effizientere Strukturen wird die Betreuung der Mitglieder mit hoher politischer Durchsetzungskraft neu ausgerichtet.
Viele Mitglieder und Amtsinhaber haben sich in breiten Diskussionen quer durch alle Bezirke aktiv an der Gestaltung der neuen Struktur beteiligt und damit ihre Bereitschaft zu Veränderungen deutlich gemacht. All das geschah, während die Verkehrsgewerkschaft GDBA weiterhin erfolgreich für ihre Mitglieder tätig war – quasi unter dem rollenden Rad! In diesem Zusammenhang seien nur die erfolgreichen Tarifabschlüsse zur Beschäftigungssicherung im Bahnkonzern, die Aufsichtsratswahlen und die Umwandlung der Verhandlungsgemeinschaft in eine Tarifgemeinschaft aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET genannt.
Durch die Mitgliedschaft der Verkehrsgewerkschaft GDBA in den Organisationen ITF und ETF konnte die Arbeit auf internationaler Ebene deutlich aktivier gestaltet und mehr Einfluss auf die Entwicklung der sozialen Rahmenbedingungen für die Beschäftigten im Schienenverkehr in Europa genommen werden.
Zunehmend gelingt es, den Menschen die erfolgreiche Arbeit der Verkehrsgewerkschaft GDBA zu vermitteln. Deutlich wird dies an der Zahl der Neueintritte. Dieser Weg wird fortgesetzt werden, denn gerade die noch nicht gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen müssen von der Notwendigkeit der Mitgliedschaft in der Gewerkschaft überzeugt werden, um die Durchsetzungskraft der Verkehrsgewerkschaft GDBA weiter zu stärken.
Nach wie vor sind keine belastbaren politischen Entscheidungen über die Zukunft des Schienenverkehrs in Deutschland getroffen worden. Nach dem Ergebnis der Bundestagswahl bleibt abzuwarten, wie sich die politischen Kräfte in unserem Land formieren. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA wird an ihrem Kurs festhalten, Arbeitsplätze im Verkehrs- und Logistiksektor zu sichern und für eine gerechte Bezahlung der Beschäftigten zu kämpfen. Eine Verkehrspolitik, die sich an der Kassenlage des Bundes und der Länder orientiert, darf es nicht geben.
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