Hände weg von der Mitbestimmung
Mit einem klaren Nein zu den Angriffen auf die betriebliche Mitbestimmung eröffnete der stellvertretende Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Peter Tröge, die Betriebsrätekonferenz 2005 der Gewerkschaft in Fulda. Mitbestimmung sei weder ein Standortnachteil noch hemme sie die Entwicklung der Unternehmen. Es gebe keinen stichhaltigen Grund für die derzeitige Diskussion um dieses Thema, so Tröge vor rund 200 Teilnehmern der Veranstaltung.
Bild links: Der stellvertretende Bundesvorsitzende der GDBA sprach sich gegen jegliche Eingriffe bei der Mitbestimmung aus.
Im übrigen sei die betriebliche Mitbestimmung keine spezifisch deutsche Angelegenheit. In 18 von 25 Ländern der EU gibt es mitbestimmte Leitungsorgane, bei denen die Arbeitnehmervertreter mit vollem Stimmrecht ausgestattet sind. Erwiesen sei, dass die Mitbestimmung für Betriebsfrieden sorge und die Motivation der Mitarbeiter stärke.Dies käme letztlich den Unternehmen zugute. Mitbestimmung ist auch das Thema einer Podiumsdiskussion, die am Nachmittag zwischen den Betriebsräten und Vertretern politischer Parteien stattfinden wird.
Bild rechts: Rund 200 Betriebsräte kamen zur GDBA-Konferenz nach Fulda.
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