Arbeitnehmerrechte schützen
Kündigungsschutz und betriebliche Mitbestimmung sollen nach der Wahl nicht angetastet werden, so erklärten Vertreter von SPD und CDU/CSU übereinstimmend bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Betriebsräte-Konferenz der Verkehrsgewerkschaft GDBA. Bei der CDU gäbe es zwar einige Überlegungen zu Änderungen, so der stellvertretende CDA-Bundesvorsitzende, Dr. Christian Bäumler, diese beträfen aber in erster Linie die Arbeitgeberseite. Claudia Blum von der SPD bekräftigte, dass ihre Partei auch eine Aushöhlung der Betriebsratsarbeit durch die Hintertür strikt ablehnt. Beide Politiker stimmten überein, dass befristete Arbeitsverträge generell kritisch zu sehen seien. Auf keinen Fall dürfe es zu so genannten Kettenarbeitsverträgen kommen. Der stellvertretende GDBA-Bundesvorsitzende Peter Tröge bewertete die Aussagen der Parteienvertreter positiv und forderte außerdem, dass auch die Betriebsverfassung in wesentlichen Punkten tabu sein solle. Die Betriebsräte, so Tröge, hätten einen harten Job, den sie hervorragend erledigten, jede Einschränkung für ihre Arbeit wäre fatal.
Mit der Podiumsdiskussion ging die Betriebsrätekonferenz der GDBA in Fulda, zu der sich rund 200 Teilnehmer trafen, zu Ende.
Bild oben: Diskutierten über die Zukunft der Mitbestimmung: Claudia Blum (SPD, ganz links), Dr. Christian Bäumler (CDU, ganz rechts) und Peter Tröge, stellvertretender Bundesvorsitzender der Verkehrsgewerkschaft GDBA (zweiter von rechts). Die Podiumsdiskussion wurde moderiert von Uwe Reitz.
Seite weiterempfehlen Seite drucken