ETV Tarifrunde 2005: Keine Annäherung der Positionen gegenüber der Eröffnungsrunde

Ohne Annäherung der Positionen gegenüber der Eröffnungsrunde fand am 4. April 2005 die zweite Verhandlung zur Entgeltrunde 2005 für die Arbeitnehmer und Auszubildenden, die unter die mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) abgeschlossenen Entgelttarifvereinbarungen des Tarifvertrages für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) fallen, in Frankfurt am Main statt.

Die Arbeitgeberseite verlangt von der Verhandlungsgemeinschaft aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET weiterhin tarifvertragliche Zugeständnisse um die Personalkosten zu senken. Dies soll insbesondere durch eine Erhöhung der Arbeitszeit oder durch die Kürzung von jährlichen Einmalzahlungen erreicht werden. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET lehnten dies ab und wiederholten ihre Forderungen für diese Entgeltrunde.

Daraufhin übergab die Arbeitgeberseite ihre Vorstellungen in Form eines schriftlichen Angebots. Dieses Angebot wurde von den Gewerkschaften jedoch nicht mehr bewertet. Die Verhandlungen wurden ohne Vereinbarung eines neuen Termins unterbrochen.

Die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET werden am 20. April 2005 das Angebot sowie die gesamte Situation bewerten und über die weitere Vorgehensweise beraten.
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