Scandlines: Verkehrsgewerkschaft GDBA lehnt Verkauf ab
Nach Pressemeldungen vom Wochenende nimmt der vom Vorstand der Deutschen Bahn AG geplante Verkauf der Anteile an der Scandlines AG Gestalt an. Als aussichtsreichster Anwärter für einen Erwerb des Bahn-Anteils gelte die dänische Privatreederei DFDS.
Die Verkehrsgewerkschaft GDBA kritisiert, dass sich die Bahn AG mit einem Verkauf der Scandlines-Anteile erneut von einer profitablen Gesellschaft trennen will. Die Presseveröffentlichungen haben bei den Beschäftigten erneut zu großer Verunsicherung und Sorge um die Arbeitsplätze geführt.
Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, hat den Vorsitzenden des Vorstandes der DB AG in einem Schreiben aufgefordert, den aktuellen Sachstand umgehend und umfassend darzustellen.
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