Spitzengespräch mit Bundesverkehrsminister Stolpe und Bahnchef Mehdorn
Zu einem Spitzengespräch mit Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und Bahnchef Hartmut Mehdorn sind am 3. Februar 2005 der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA Klaus-Dieter Hommel und der TRANSNET-Vorsitzende Norbert Hansen in Berlin zusammengekommen. GDBA-Chef Hommel zog im Anschluss ein positives Resümee.
„Wir waren uns in allen wesentlichen Fragen einig“, machte der Klaus-Dieter Hommel deutlich. Sowohl in den Unternehmenszielen, wie auch bei den Planungen gebe es keinen Dissens zwischen den Gewerkschaften, dem Ministerium und der Bahnführung.
Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe erklärte im Anschluss an das gut zweistündige Gespräch, der Bahnvorstand sei auf einem guten Weg das Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln. Dies machten unter anderem die strategische Planung deutlich, die das verkehrspolitische Ziel stärkten, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. "Wir unterstützen die Bahn bei dieser Aufgabe", bemerkte der Minister.
Gleichzeitig erklärte Stolpe, die Bundesregierung werde ihre Investitionsanstrengungen "auch langfristig sichern," Denn: Der Bund wolle eine wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Bahn.
GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel bekräftigte in diesem Zusammenhang noch einmal seine Forderung, die Finanzmittel für die Schiene im Bundeshaushalt langfristig abzusichern. Eine Verringerung der Regionalisierungsmittel, wie sie jüngst diskutiert worden ist, sei „völlig inakzeptabel“.
Am 10. Februar werden die Vorsitzenden der Bahngewerkschaften – Verkehrsgewerkschaft GDBA und Gewerkschaft TRANSNET – mit Finanzminister Hans Eichel zusammentreffen, um entsprechende Positionen noch einmal deutlich zu machen.
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