Arbeitskreis Lokführer diskutierte in Frankfurt

Mit Fragen zu Tarifregelungen für Lokführer und Fahrpersonale befasste sich der Arbeitskreis Lokführer in seiner Sitzung am Mittwoch, den 2. November 2005, in der Bundesgeschäftsstelle der Verkehrsgewerkschaft GDBA in Frankfurt am Main.

Der Arbeitskreis hatte sich am 14. September 2005 konstituiert und will dem Bundesvorstand kontinuierlich zuarbeiten.

Ein weiteres wichtiges Thema der Sitzung war die Position der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur „Richtlinie über die Zertifizierung von mit dem Führen von Lokomotiven und Triebfahrzeugen im Eisenbahnnetz der Europäischen Gemeinschaft betrautem Zugpersonal“.

Die Einführung eines einheitlichen Führerscheins für Lokführer wird von der Verkehrsgewerkschaft GDBA begrüßt. Ein solches Zertifikat macht deutlich, welche Qualifikationen man mitbringen muss, um Lokführer werden zu können. Sinnvoll ist eine solche Regelung aber nur, wenn innerhalb Europas die gleichen Maßstäbe an diesen Führerschein angelegt werden.

Weiterhin diskutierte der Arbeitskreis Lokführer über Probleme bei der Überleitung zu Privatbahnen sowie Fragen der Aus- und Fortbildung bei der DB AG.

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