ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH: Tarifverhandlungen fortgesetzt

In der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) legte der Arbeitgeber ein erstes Angebot und Forderungen als Gegenleistung vor. Dieses „Gesamtpaket“ haben Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET trotz „positiver Ansätze“ abgelehnt. Am 20. Juni 2005 wird weiter verhandelt.

Das Arbeitgeberangebot beinhaltet die Einführung des Arbeitszeittarifvertrages Schiene (AZTV-S) für den Bereich Schiene der RAB und für alle Arbeitnehmer (Schiene und Bus) die Einführung des Beschäftigungssicherungstarifvertrages (BeSiTV) und des Mitarbeiterbeteiligungstarifvertrages (MaBetTV) zum 1. Juli 2005. Darüber hinaus bietet die RAB die Zahlung eines Einmalbetrages von 240,00 Euro für die zurückliegende Zeit sowie monatliche Einmalbeträge von 40,00 Euro bis zum 30. Juni 2007 ohne Erhöhung der Entgelttabelle an.

Die Forderungen der Arbeitgeber beinhalten eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden, den Wegfall eines Urlaubstages sowie für die Arbeitnehmer im Busbereich zusätzlich die Halbierung der Arbeitszeitanrechnung bei betriebsbedingten Unterbrechungen von derzeit (60 / 30) auf (30 / 15).

Die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET hat der Arbeitgeberseite deutlich gemacht, dass sie diese Forderungen ablehnt. Dennoch sieht die VG im Angebot auch positive Ansätze. Die weiteren Verhandlungen, die am 20. Juni 2005 fortgesetzt werden, dürften jedoch schwierig werden.

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