Die Verkehrsgewerkschaft GDBA unterstützt grundsätzlich die Pläne der SPD für eine Verlängerung der Altersteilzeit und fordert wiederholt flexiblere Möglichkeiten für den Renten- und Pensionseintritt.
Einschränkungen bei der Altersteilzeit stoßen bei Verkehrsgewerkschaft GDBA auf Ablehnung, auch das Auslaufen der Altersteilzeit Ende Dezember 2009. Insbesondere in Stellenabbaubereichen, wie beim Bundeseisenbahnvermögen (BEV) und im Bahnbereich mit den Belastungen des Schicht- und Außendienstes, ist die Altersteilzeit derzeit die einzige Möglichkeit, vorzeitig und sozialverträglich aus dem aktiven Dienst auszuscheiden. Deshalb müssen die Möglichkeiten der Altersteilzeitbeschäftigung auf jeden Fall auch nach dem 31.12.2009 erhalten bleiben.
„Wir benötigen zumutbare Bedingungen gerade für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht länger arbeiten können“, betont GDBA Chef Hommel.
Im Bund steht derzeit die Neuregelung des Beamtenrechts an. Dabei müssten flexiblere Möglichkeiten für den Start in den Ruhestand eingeplant werden.
Ebenso die mit der Dienstrechtsreform geplante generelle Anhebung der Altersgrenzen hält die Verkehrsgewerkschaft GDBA weiterhin vor allem arbeitsmarktpolitisch, aber auch für besonders belastete Berufsgruppen für verfehlt. Eine Anhebung der Altersgrenzen darf nach Auffassung der Verkehrsgewerkschaft GDBA nur auf freiwilliger Basis und versorgungswirksam erfolgen. „Für Beamtinnen und Beamte in belasteten Bereichen (Wechseldienst) fordern wir eine niedrigere Altersgrenze. Zu diesem Personenkreis, der Aufgaben mit hoher physischer Belastung wahrnimmt, zählen insbesondere Zugbegleiter, Lokführer, Fahrdienstleiter, Disponenten in Betriebsleitstellen sowie teilweise Beamte in technischen Laufbahnen“, so GDBA Chef Hommel.
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